Die Seerose im Speisesaal

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • Berlin: List, 2008, Seiten: 224, Originalsprache
  • Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2007, Seiten: 4, Übersetzt: Ulrich Tukur, Bemerkung: Ungekürzte Autorenlesung

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Ulrich Tukur ist mit diesem Band eine bezaubernde Hommage an die Lagunenstadt gelungen, wo er seit Jahren lebt. Seine Geschichten sind romantisch, komisch und voller liebenswerter Figuren. Mit unbändigem Vergnügen und einer tiefen Zuneigung nähert er sich den Spuren in dieser Stadt und fügt sie zusammen zu einem poetischen Vexierspiel zwischen Vergangenheit und Gegenwart, Fiktion und Realität.

Die Seerose im Speisesaal

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Letzte Kommentare:
03.06.2015 11:50:26
Villette

"Die Seerose im Speisesaal" ist eine Sammlung von Geschichten, die Ulrich Tukur durch sein Leben in Venedig hat schreiben können. D.h., sie handeln nicht alle von Venedig, aber irgendwie ist Venedig immer als Fluchtpunkt dabei. Das Hörbuch liest der Autor selbst, und zwar auf vier CDs. Anfänglich schien er mir etwas zu schnell durch den Text zu rasen. Als er schließlich erwähnt, dass ihm das auch mal von einem Regisseur vorgeworfen wurde, fühlte ich mich in meinem Eindruck bestätigt. In der zweiten Hälfte nimmt er etwas Geschwindigkeit heraus oder ich habe mich einfach an seinen Stil gewöhnt. Jedenfalls habe ich mich schließlich gut in seine Interpretation hineingefunden und den Geschichten gern zugehört. Diese sind natürlich recht unterschiedlich. Auch hier hat mir wieder die zweite Hälfte besser gefallen als die erste. Wenn Tukur von seinem Hund erzählt, der ihn so viele Jahre begleitet hat und schließlich in Venedig stirbt, wenn er von Bruno erzählt, der jeden Tag in einer neuen Uniform und mit einer neuen Aufgabe die Bedürfnisse der Venezianer stillt, wenn er von den drei Schwestern erzählt, die seit Jahrzehnten eine Kneipe in Venedig haben und in ihr ihr Leben gelebt haben, wenn er vom besten Eishersteller Venedigs erzählt, dann geht einem wirklich das Herz auf. Tukur fängt die Atmosphäre der Stadt und ihrer einfachen Menschen gut ein. Die Sprache ist hervorragend, die Erzählungen sind vom Stil her flüssig. Hörenswert.

19.01.2015 05:08:14
zeilensprung

Als Schauspieler ist Ulrich Tukur einer der ganz Großen. Als Schriftsteller sicher nicht.
Und doch sind seine Erzählungen reizvoll und nachhaltig.
Er besingt auf ganz unterschiedliche Weise die Stadt, in der er seit vielen Jahren lebt: Venedig.

Nun sind die Liebeserklärungen an die Serenissima ja nicht eben neu! In jeder Saison erscheinen Bildbände und Reisebeschreibungen, beinahe jeder, der etwas auf sich hält im deutschen Kulturbetrieb hat auch schon über Venedig geschrieben.
Ulrich Tukur reiht sich also ein und ist doch ein wahrhaft Berufener: Nicht nur weil er in dieser Stadt zu Hause ist. Ein ganz wichtiger Aspekt ist außerdem seine differenzierte Wahrnehmung, mit der er seine subjektiven Erfahrungen in der Stadt schildert.
Dabei fabuliert er munter drauflos, vermischt Autobiographisches und Erfundenes und bringt den Leser zum Staunen!

In diesem Band finden sich ganz unterschiedliche Momentaufnahmen, allesamt tragen eine ganz eigene Stimmung in sich, beschreiben Menschen, die von "ihrer" Stadt geprägt wurden und Erlebnisse, die man sich schwer in Berlin, Hamburg oder München vorstellen kann.

Nachdem es anfangs ein wenig mühsam war, den Gedankengängen Tukurs zu folgen, haben mir die venezianischen Kurzgeschichten immer mehr Spaß gemacht. Wie immer bei Erzählbänden: Nicht alle Geschichten haben die gleiche Qualität. Aber alle lohnen sich!

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