Wallenstein

Erschienen: Januar 1920

Bibliographische Angaben

  • Berlin: S. Fischer, 1920, Originalsprache
  • Olten; Freiburg im Breisgau: Walter, 1965, Seiten: 750, Originalsprache
  • Berlin: Rütten & Loening, 1970, Seiten: 858, Originalsprache
  • München: dtv, 1983, Seiten: 750, Originalsprache
  • München: dtv, 1989, Seiten: 750, Originalsprache
  • Düsseldorf; Zürich: Walter, 2001, Seiten: 1022, Originalsprache
  • München: dtv, 2003, Seiten: 1022, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: S. Fischer, 2008, Seiten: 904, Originalsprache

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Mitten im ersten Weltkrieg, als Militärarzt in Lothringen und im Elsass, begann Döblin dieses Epos des Dreißigjährigen Krieges zu schreiben und damit eine neue Vision der Geschichte zu gestalten. Die ungeheuerlichen Ereignisse dieser Zeit: die Schlachten und Belagerungen, die flutenden Armeen und Flüchtlingsströme, Triumph und Elend der Fürsten und Generäle, das Ringen der Großen um die Macht und die namenlosen Leiden der Völker, die Gestalten Maximilians von Bayern, Kaiser Ferdinands, Wallensteins oder Tillys - das alles ergibt ein farbenprächtiges historisches Gemälde, und wie ein Wasserfall von Figuren und Ereignissen flutet die Tragödie eines Zeitalters am Leser vorbei.

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