Tanz unter Sternen

Erschienen: Januar 2011

Bibliographische Angaben

  • München: Karl Blessing, 2011, Seiten: 400, Originalsprache

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Für Nele Stern wird ein Lebenstraum wahr: Als Barfußtänzerin feiert sie ihren ersten Soloauftritt im renommiertesten Varieté ihrer Zeit, dem Berliner Wintergarten. Doch sie fällt beim Publikum als zu prüde durch. Da sie auch in Paris keine Auftrittsmöglichkeiten findet, beschließt sie, nach Amerika auszuwandern: Das Geld reicht gerade noch für eine Fahrt in der 3. Klasse der Titanic. Als sie sich an Bord des Luxusliners zu einem Diebstahl hinreißen lässt, lernt sie Matheus kennen, einen ebenso liebenswürdigen wie hypochondrischen Pastor aus Berlin. Er reist mit Frau und Kind, durchlebt aber offensichtlich gerade eine Ehekrise. Ungeniert flirtet seine Frau, die aus gutem Hause kommt und deren Vater der Hofbankier des deutschen Kaisers ist, mit einem jungen Engländer, der sich höchst verdächtig benimmt. Tatsächlich ist er ein Spion der britischen Krone, und er hat sich keineswegs zufällig auf die Frau des Pastors kapriziert, sondern will über sie an geheime Dokumente des Hofbankiers herankommen. Der Zusammenstoß der Titanic mit einem Eisberg stürzt die Reisenden in einen Mahlstrom aus Wasser und Eis – und setzt Liebe und Freundschaft einer weiteren Zerreißprobe aus.

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Letzte Kommentare:
13.04.2015 11:48:20
Schneewittchen

Eine Ahnung von Krieg schwebt schon über Europa, als die Titanic zu ihrer Jungfernfahrt nach New York aufbricht. Mit an Bord die junge Tänzerin Nele Stern, die in Amerika ein neues Leben anfangen will, der hypochondrische Pastor Matheus Singvogel mit seiner Frau Cäcilie und dem siebenjährigen Sohn Samuel sowie der attraktive, aber undurchsichtige Engländer Lyman Tindale. Der flirtet ungehemmt mit Cäcilie, die nicht ahnt, dass sie nicht zufällig an Bord des Schiffes ist. Denn Lyman ist ein englischer Spion und will die Tatsache nützen, dass Cäcilie die Tochter des einflussreichen Bankiers Ludwig Delbrück ist.
Doch mit dem Untergang der Titanic ist die Geschichte nicht zu Ende, denn Schuld und Tod folgen den Überlebenden immer noch ...

Sorgfältige Recherche ist bei einem historischen Roman unumgänglich und hier hat der Autor wirklich gut gearbeitet. Seine Beschreibung Berlins der Vorkriegszeit, die politischen und wirtschaftlichen Hintergründe sowie technische Details sind akribisch und perfekt.
Leider wurde aber hier verabsäumt, den Figuren Leben einzuhauchen.
Als Leser erwarte ich von einem Roman über den Untergang der Titanic keineswegs die in zahlreichen Dokumentationen ohnehin fast bis zum Überdruss durchgekauten technischen und zeitlichen Abläufe der Katastrophe. Nein, ich möchte etwas über die Menschen erfahren, die Opfer des Untergangs werden (auch wenn sie nur fiktiv sind!)
Nur ein Beispiel: Als Matheus seine Frau bei einem Abendessen mit dem Engländer ertappt, ergeht er sich mit seinem Nebenbuhler in einem ermüdenden Dialog über die politische Lage Deutschlands und Englands, anstatt seinen Gefühlen freien Lauf zu lassen. Ziemlich unglaubwürdig, finde ich! Natürlich ist es gut, wenn Informationen in Form von Dialogen vermittelt werden, aber hier wird es eindeutig übertrieben.
Dadurch vermitteln die Charaktere den Eindruck, als wären sie gefühllos und belehrend und wirken so unsympathisch.

Fazit: Gut recherchiert, aber zu viel davon in die Geschichte gepackt, ansatzweise tolle Atmosphäre, Charaktere blutleer.
Ich hatte mir von diesem Autor mehr erwartet - vielleicht sollte ich ihm mit einem seiner anderen Romane noch eine Chance geben?

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