Hundert Namen

Erschienen: Januar 2012

Bibliographische Angaben

  • : Krüger, 2012, Titel: 'Hundert Namen', Seiten: 400, Übersetzt: Christine Strüh

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Kathrin Plett
Kleinigkeiten, die die Welt bedeuten

Buch-Rezension von Kathrin Plett Dez 2012

Alles riskieren, wenn man nichts mehr zu verlieren hat, auch wenn es aussichtslos erscheint. So - oder so ähnlich - könnte man die Situation von Kitty Logan beschreiben. Cecilia Aherns Roman "Hundert Namen", zeigt, wie spannend und aufregend Menschen sein können, wenn man bereit ist, sich mit ihnen auseinanderzusetzen, um ihre ganz eigene Geschichte zu begreifen.

Kitty steht vor dem Ende ihrer Karriere. Nachdem sie in der Journalistenbranche immer erfolgreicher wurde und es schließlich bis zur eigenen TV-Sendung gebracht hat, macht sie einen existenziellen Fehler: Auf der Suche nach immer brisanteren und skandalöseren Storys, fällt sie auf eine Intrige rein, die schließlich vor Gericht endet und ihren Ruf zerstört. Der Fernsehjob ist weg und auch ihre langjährige Anstellung als Redakteurin steht kurz vor dem Aus.

Zu allem Überfluss stirbt auch noch ihre Chefin und langjährige Freundin Constanze, die immer an sie geglaubt und ihr sowohl privat als auch beruflich stets weitergeholfen hat. Doch vor ihrem Tod hat Constanze Kitty eine Liste mit hundert Namen anvertraut. Eine scheinbar zusammenhanglose Liste mit Namen, von denen Kitty noch nie etwas gehört hatte und die scheinbar willkürlich und ohne tieferen Sinn ausgewählt wurden. Ihre letzte Chance, wenigstens ihre Stelle als Redakteurin zu behalten, liegt von nun an darin, aus den hundert unbekannten Namen eine Geschichte zu schreiben, um ihren guten Ruf sowohl bei ihrem Chef als auch in der Öffentlichkeit wiederherzustellen. Eine Aufgabe, die - wie sich zeigen wird - alles andere als einfach ist.

Mit ihrem Debütroman "PS- Ich liebe dich", der bereits verfilmt wurde, schaffte Ahern mit Anfang zwanzig den internationalen Durchbruch. Auch ihre Nachfolgebücher wie etwa "Ich hab dich im Gefühl" oder "Für immer vielleicht" schafften es in die Top Ten der Bestsellerlisten. Mit "Hundert Namen" bleibt die Autorin ihrem Stil treu. Zunächst müssen viele kleine Katastrophen, Hürden und Umwege gemeistert werden, um schließlich das persönliche Glück zu finden.

Ein  Unterhaltungsroman, der alle Zutaten einer leichten, heiteren Lektüre enthält. Die Protagonistin kämpft mit Herzschmerz und Liebe, muss sich beruflich und in der Männerwelt beweisen und gegen alltägliche Ungerechtigkeiten kämpfen. Zum guten Schluss hat sie nicht nur alle Hürden gemeistert, sondern auch gelernt, was im Leben wirklich wichtig ist. Die Beziehung zu anderen Menschen bedeuten ihr schließlich mehr, als der berufliche Erfolg. 

Cecilia Ahern greift in ihrem Roman auf klassische Muster und altbewährte Charaktere zurück. In einfachen, kurzen Sätzen und wenig tief gehend erzählt sie über 397 Seiten, wie Kitty Logan erst einen langen Prozess durchleiden muss, um zu begreifen, was im Leben zählt. Dabei bietet die Handlung viele Gestaltungsmöglichkeiten und Raum für Abwechslung. Ihre Protagonistin trifft bei ihrer Namens-Recherche auf sechs unterschiedliche Charaktere. Die einzelnen Geschichten scheinen zunächst völlig unabhängig voneinander zu sein, bis sie im großen Finale schließlich alle zusammengeführt werden. 

Da gibt es das Mauerblümchen und die Schüchterne, den scheinbar so rauen Knacki, der den Mord an seiner Tochter rächen wollte und nun in der Lage ist, die Gebete andere Menschen zu hören. Oder die flippige Friseurin, die jede Woche einen unechten Heiratsantrag bekommt, der im Grunde genommen gar nicht so unecht ist...

Es lässt einen das Gefühl nicht los, dass Ahern bei der Beschreibung ihrer Figuren krampfhaft bestrebt ist, Klischees zu erfüllen. Die Handlung wird so in ein abwegiges Happy End gepresst und verliert an Exklusivität.

Kann man lesen, muss man aber nicht.

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Letzte Kommentare:
14.12.2016 17:59:06
kritikaster

einen solch langweiligen, kitschigen, uninteressanten schmarrn habe ich lange nicht gelesen. kann man lesen, muss man aber nicht, schreibt die rezensentin kathrin piett. ich möchte hinzufügen GOTTSEIDANK muss man den nicht lesen....
eine dämliche, abgehalfterte, egomanische kitty mausert sich sozusagen zu mutter maria und macht alle rundherum glücklich.... du liebe zeit ...... rosamunde pilcher plus hedwig courths-mahler hoch 10!! und schlechter schreibstil obendrein.
allerhöchstens 10 punkte