Ich schließe mich selbst ein

Erschienen: Januar 2002

Bibliographische Angaben

  • New York: Ecco, 1990, Titel: 'I lock my door upon myself ', Seiten: 98, Originalsprache
  • München: Goldmann, 2002, Seiten: 156, Übersetzt: Renate Orth-Guthmann
  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 2007, Seiten: 2, Übersetzt: Jan Josef Liefers
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In ihrem Roman "Ich schliesse mich selbst ein" erweckt Joyce Carol Oates jene geheimnis-umwitterte Frau zum Leben, die der belgische Maler Fernand Khnopff in seinem gleichnamigen Gemälde porträtiert hat. Oates verleiht ihr die Identität von Edith Margaret Freilicht, geboren 1890, der ihre im Kindbett verstorbene Mutter den Kosenamen Calla gab. Die junge Frau erscheint den Menschen in ihrem Heimatdorf exzentrisch und eigensinnig; selbst ihrem Ehemann und ihren Kindern bleibt die rothaarige Schönheit rätselhaft. Niemanden lässt sie wirklich an sich heran - bis der farbige Wassersucher Tyrell Thompson ins Dorf kommt. Aus der Sicht von Callas Enkelin erfährt der Leser von einer alles verzehrenden Leidenschaft, die gegen alle Konventionen verstösst.

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