Stier

Erschienen: Januar 1991

Bibliographische Angaben

  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1991, Seiten: 371, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1993, Seiten: 371, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1998, Seiten: 371, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2003, Seiten: 371, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2005, Seiten: 676, Originalsprache
Wertung wird geladen

Weit ausholend läßt der Autor den Hinterhaus-Berliner Kai Carlsen seine Geschichte erzählen. Sie führt ins Ruhrgebiet. Wo "Bergschäden" das Gesicht der Häuser prägen und die Väter im Pütt arbeiten, wird der von der "Herzkrankheit Frau unheilbar infizierte" stille Rebell und stürmische "Rotlichtcasanova" zum Maurer - und entdeckt ein Leben hinter dem Leben. Als Kai Carlsen Arbeit und Wohnung bei Eckhart Eberwein, dem ehemaligen Bauingenieur und Betreiber des "Blow up", eines Treffpunkts der Subkultur, findet, begegnet der Träumer auf seiner Suche nach innerer Freiheit neuen verwegenen Freunden. Doch über ihre sorglosen Feste legt sich der Schatten einer Frau und ihrer schönen Tochter ... Schließlich arbeitet Kai Carlsen als Pflegehelfer und "Blutwäscher". Im Waldklinikum trifft er einen kunstsinnigen Kolumbianer und die "von Gerüchten umwitterte" Krankenschwester Marleen. Und lernt zu leben mit der Alltäglichkeit des Exitus in der Pathologie.

Stier

Stier

Deine Meinung zu »Stier«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
Loading
Loading
Letzte Kommentare:
Loading
Loading

Film & Kino:
The Crown - Staffel 3

Die Queen in ihrer vordergründig repräsentativen Rolle ist eine zeitgeschichtliche Ikone, sodass der Erfolg der seit 2016 bei Netflix laufenden Serie „The Crown“ nicht verwundert. Die dritte Staffel markiert allerdings einen Umbruch: Die Royal Family ist in den 60er-Jahren angekommen und viele Rollen werden neu besetzt, da auch die Blaublüter nicht vor dem Altern gefeit sind. Titel-Motiv: © Des Willie / Netflix

zur Film-Kritik