Mobbing

Erschienen: Januar 2008

Bibliographische Angaben

  • München; Zürich: Piper, 2007, Seiten: 165, Originalsprache
  • München; Zürich: Piper, 2008, Seiten: 165

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Joachim machte seine Arbeit gut, die Kollegen schätzten ihn. Wenigstens das stand doch außer Frage. Denn mit der neuen Chefin blieb für ihn nichts, wie es war. So kam der Briefumschlag mit der fristlosen Kündigung beinah wie eine Erleichterung. Aber für Joachims Familie war das Glück längst flüchtig wie das Vertrauen, das sie in sich und das Leben gehabt hatte.

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Letzte Kommentare:
31.07.2016 21:16:48
Kasia

Ich glaube, es gab auch schon mal einen Film, der diese Geschichte spielte... Ich weiß nur nicht, ob er ebenfalls "Mobbing" hieß...

Jedenfalls konnte ich sehr gut in das Buch einsteigen. Als "Leichte Kost" kann man es nicht bezeichnen. Das Thema ist hochaktuell, leider, und es ist gut, dass es auch aus der Sicht einer Angehörigen geschrieben ist, denn oft hört man von Betroffenen.

Die Atmosphäre ist beklemmend. Wenn ich sie in Farben beschrieben sollte, dann hätte sie die Farbe des Schneematsches, der im Buch ebenfalls beschrieben wird.

Ich finde den Schreibstil der Autorin herausfordernd und gut und ich bin gespannt, was sie sonst noch so geschrieben hat.

09.01.2015 07:32:21
goat

Das Besondere an diesem Roman ist die Sicht aus der er geschrieben ist. Nicht der Gemobbte Joachim Rühler erzählt seine Geschichte, sondern seine Ehefrau.
Allerdings geht die Autorin weniger auf das Mobbing selbst ein, als auf die Probleme innerhalb Joachims Familie. Sie zeigt auf, was für immense Auswirkungen das Mobbing auf das nahe Umfeld haben können.

So werden zum Beispiel Freunde der Familie erwähnt, die sich zu Anfang von Joachims Kündigung noch bei ihm melden und ihre Hilfe anbieten. Aber je größer die finanzielle Not der Eheleute wird oder das Bedürfnis Überhand nimmt, über diese Probleme mit jemandem zu reden, umso mehr ziehen sich die Freunde zurück. Das ständige "Gejammer" und die Tatsache, dass man aufgrund des fehlenden Geldes nicht mehr alles zusammen unternehmen kann, führen dazu, dass Jo und seine Frau automatisch isoliert werden.

Durch die Hilflosigkeit, die seine Frau durch die Situation empfindet, eskaliert die Situation soweit, dass sie im Beisein ihrer fünfjährigen Tochter zu dem Verkäufer der Zooabteilung sagt: "Sollen wir die Meerschweinchen in den Mülleimer schmeißen? Dann sind sie weg, und wir haben Platz für ein nagelneues Kaninchen. Und wenn das uns zu langweilig wird, schmeißen wir es weg und kaufen ein anderes Tier."
In einer anderen Szene möchte ihre Tochter gerne an einer Sandburg eines kleinen Mädchens mitbauen. Als es das nicht möchte, hockt sich Jos Frau neben die Burg und zischt das kleine Mädchen an: "Weißt du was, du bist ein gemeines Stück, bloß keinen mitspielen lassen, großartig, ganz großartig, mach nur so weiter". Und während das Mädchen sie noch ratlos anstarrt, hebt sie eine Hand und klatscht mit aller Kraft auf den Sandturm, dass er in alle Richtungen zerspritzt.

Der Zerfall einer typischen Vorzeigefamlie (die obligatorischen 2 Kinder, eigenes Haus, Urlaub mindestens einmal im Jahr, Mann hat einen guten Job und Frau ist Hausfrau und Mutter) wird hier sehr schonungslos dargestellt. Wie schnell man alles verlieren kann und wie wenig das Ehepaar sich nach der Zeit noch zu sagen hat, ist erschreckend.

Die Geschichte ist sehr bewegend und das beklemmende Gefühl, was sich gleich zu Anfang eingestellt hat, war auch nach den 165 Seiten immer noch da. Der Schluss war meiner Meinung nach nicht zufiriedenstellend und hat mich etwas ratlos zurückgelassen.
Gewöhnungsbedürftig war auch, dass die komplette wörtliche Rede in dem Buch fehlte. Es war auf den ersten Blick nicht immer ganz klar, wer gesprochen hat.
Deswegen gibt es von mir 80 Punkte!

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