Mr. Cruso, Mrs. Barton und Mr. Foe

Erschienen: Januar 1990

Bibliographische Angaben

  • Johannesburg: Ravan Press, 1986, Titel: 'Foe', Seiten: 157, Originalsprache
  • München; Wien: Hanser, 1990, Seiten: 190, Übersetzt: Wulf Teichmann
  • Frankfurt am Main: Fischer, 1998, Seiten: 180, Übersetzt: Wulf Teichmann
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Susan Barton, von meuternden Matrosen auf einer Insel irgendwo im Atlantik ausgesetzt, trifft auf Robinson und Freitag. Doch anders als in dem berühmten Roman von Defoe gibt es auf der Insel keine Abenteuer zu bestehen, gibt es keine wilden Tiere und keine Kannibalen. Robinson, bei Coetzee ein alter Mann, ist nicht sonderlich erfolgreich bei der Feldbestellung. Er konnte Freitag auch nichts beibringen, denn Freitag war stumm. Schließlich wird das Trio gerettet (Robinson hat gar keine Lust mehr, in die Zivilisation zurückzukehren und stirbt auf der Rückreise nach London). Susan Barton, in Begleitung von Freitag, will jetzt vom Schriftsteller Foe ihre Geschichte aufschreiben lassen, die Geschichte der »ersten englischen Schiffbrüchigen«. Mr. Foe hat als professioneller Schreiber freilich ganz andere Vorstellungen von der (Aus-)Gestaltung der Geschichte als die Erzählerin. Eigentliche Hauptperson ist Freitag, der wichtigste Zeuge, der steht aber nicht zur Verfügung, er kann nicht sprechen. Ihm hatte man - wie den Schwarzen in Südafrika - die Sprache gestohlen.

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