Gierig

  • Zsolnay
  • Erschienen: Januar 1991
  • London: Cape, 1984, Titel: 'Money', Seiten: 368, Originalsprache
  • Wien: Zsolnay, 1991, Seiten: 432, Übersetzt: Eike Schönfeld
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1993, Seiten: 462
  • Wien: Zsolnay, 1994, Seiten: 432
  • München: dtv, 2003, Seiten: 430
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John Self ist das vollkommene Produkt des 20. Jahrhunderts. Geld heißt sein Lebensmotto. John versinkt im Dollarrausch, und nur selten, ganz selten, dringt etwas Menschliches in sein Bewußtsein. John liebt Selina, liebt ihre korrupte Art, liebt sie, gerade weil er weiß, daß sie eigentlich nur seines Geldes wegen bei ihm bleibt. Und dann ist da noch Martina, das intelligente kultivierte Mädchen, das John auf der Suche nach neuen Abenteuern verführen will. Aber sie weigert sich, mit ihm auszugehen. Sie stellt ihre Bedingungen. Bei allem, was John anfängt, läßt er sich nur von zwei Motiven leiten: Wieviel Geld bringt es, und wie verschafft es mir möglichst schnell möglichst viel Genuß – und sei er auch noch so oberflächlich. Und dennoch: Immer wieder gibt es Situationen, in denen ihm klar wird, daß seinem Leben etwas fehlt, etwas, das er nicht finden kann, weil er dazu auch Ruhe bräuchte, Ruhe, sich in sich selbst zu versenken, und das ist ihm nicht möglich.

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