Der Matrose im Schrank

Erschienen: Januar 2006

Bibliographische Angaben

  • München: Knaus, 2006, Seiten: 286, Übersetzt: Henning Ahrens
  • München: btb, 2008, Seiten: 286

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91-100
0 x 81-90
0 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:0
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Ein Sommer im Irland der sechziger Jahre. Hugo, Sohn eines Iren und einer Deutschen, versucht mit allen Kräften, seinem Zuhause zu entkommen. Zuhause, das ist der ständige Druck, sich gebetsmühlenartig der Gräuel der Nazis zu erinnern, das ist das zwanghafte Aufrechterhalten der irischen Kultur, das sind die starren Regeln und wutentbrannten Schläge des Vaters, der seinen Kindern rigoros verbietet, zu Hause englisch zu sprechen. Hugo entzieht sich dem Ganzen auf seine Art: Während der Vater weg ist, hört er heimlich Musik aus England, doch dummerweise vergisst er hinterher, die Single wieder vom Plattenteller zu nehmen. Bei Tisch führt Hugo Selbstgespräche auf Englisch, und obwohl der Vater spürt, was vor sich geht, kann er nichts dagegen tun. Später unternimmt Hugo mit einem Freund eine aufregende Reise auf die andere Seite des Landes, zu den Aran-Inseln. Dort fühlt er sich leicht und frei. Zum ersten Mal kann er die überwältigende Schönheit Irlands in vollen Zügen genießen, ohne dass ihn jemand dazu zwingt. Als die Familie Besuch aus Deutschland erhält, kommt endlich Bewegung in die festgefahrenen Verhältnisse, und Hugo stellt fest, dass Abschied und Heimkehr lediglich zwei Seiten derselben Medaille sind. Und plötzlich erhält der Begriff "Familie" eine neue Bedeutung für alle ...

Deine Meinung zu »Der Matrose im Schrank«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
27.02.2015 06:18:44
Sim Simma

Ein gutes Buch, welches sicherlich von seiner einfachen Sprache und der daraus resultierenden leichten Lesbarkeit/schnellen Lesefluss lebt. Zum Inhalt: Hugo Hamilton erzählt in diesem Buch wie in seinem letzten "Gescheckte Menschen" von seinem Leben, als Kind eines irischen Vaters und einer deutschen Mutter, auf der Suche nach seiner Identität. Man kann es auch als Fortsetzung des anderen Buches betrachten, wo wieder auf die Geschichten der beiden Länder, Irland und Deutschland, Bezug genommen wird und die Auswirkungen dieser auf die menschlichen Identitäten. Zwar schafft es Hamilton nicht ganz profunde Antworten über die menschlichen Identitäten zu geben, zeichnet aber sehr gut das Familienleben, seiner Familie, auf. Zu den Schwächen des Buches gehört sicherlich der zeitlich zu weit gespannte Bogen, der mehr Fragen eröffnet als beantwortet bzw. wo man manchmal hofft, das näher auf gewisse Ereignisse eingegangen wird. Das was Hugo Hamilton jedoch auszeichnet ist seine Fähigkeit menschliche Beziehungen (Mutter-Sohn, Vater-Sohn, Beziehungen zwischen Freunden) sehr gut zu illustrieren, welches er in diesem Buch eindrucksvoll unter Beweis stellt.

Deshalb meine Empfehlung: Unbedingt lesen!!!

Film & Kino:
The Crown - Staffel 3

Die Queen in ihrer vordergründig repräsentativen Rolle ist eine zeitgeschichtliche Ikone, sodass der Erfolg der seit 2016 bei Netflix laufenden Serie „The Crown“ nicht verwundert. Die dritte Staffel markiert allerdings einen Umbruch: Die Royal Family ist in den 60er-Jahren angekommen und viele Rollen werden neu besetzt, da auch die Blaublüter nicht vor dem Altern gefeit sind. Titel-Motiv: © Des Willie / Netflix

zur Film-Kritik