Gratsch

Erschienen: Januar 2003

Bibliographische Angaben

  • München: Droemer Knaur, 2003, Seiten: 447, Originalsprache
  • Köln: WortArt, 2005, Seiten: 1, Übersetzt: Jockel Tschiersch

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Jörg Raabe ist Schauspieler. Dumm nur, dass ihn niemand kennt. Selbst seine Freundin hat die Rolle des Liebhabers mit einem anderen besetzt. Als Raabe schon Angst hat, demnächst unbemerkt in seinem eigenen Hintern zu verschwinden, beschließt er, endlich mal für Aufsehen zu sorgen: Er verwandelt sich in den Russenlümmel Gratsch - ordinär, schlagfertig, böse. Und plötzlich stehen die Frauen und Regisseure bei ihm Schlange. Sein Aufstieg scheint unaufhaltsam, aber Raabe-Gratsch verknallt sich in seine Fluglehrerin und verheddert sich so vehement in seiner Russen-Rolle, dass ihm schließlich nur noch der kontrollierte Absturz bleibt ...

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Letzte Kommentare:
02.10.2014 19:01:39
mvent32

Der Schauspieler Jörg Raabe ist absoluter Mittelmaß, vom Beruf über die Partnerschaft bis zur Schwanzlänge. Als der berühmte amerikanische Regisseur Greg McBain in Berlin das Leben des Fliegers Ernst Udet verfilmen möchte, will Jörg um jeden Preis dabei sein. Aber als nahezu unbekannter Gelegenheitsschauspieler - wie? Erinnerungen an Kinski, Talkshows mit pöbelnden Gästen wie Claude-Oliver Rudolph und eine WC-Zeitungslektüre über den ehemaligen russischen Fliegeroberst Gratsch lassen in ihm einen Plan reifen: Er ändert sein gesamtes Umfeld, gibt sich eine neue Identität und spielt fortan in der Öffentlichkeit die Rolle des Gratsch, der mit Skandalen und schlechtem Benehmen erstaunlicherweise das erreicht, was dem eher braven Jörg versagt blieb: Hauptrollen, Geld und schöne Frauen...
Jockel Tschiersch ist Krimi-Freunden vielleicht als bärbeißiger Charly Kubik aus der Serie "Rosa Roth" bekannt; ich erinnere mich noch an die Zeit vor ca. 20 Jahren, als er noch als Kabarettist durch die Lande tingelte und unter anderem Luis Trenker parodierte. Mit seinem ersten Roman legt er eine beachtliche Mediensatire vor, die - so hat man beim Lesen der gut geschriebenen Geschichte den Eindruck - wirklich in Deutschland hätte passieren können, wie das nachmittägliche Fernsehprogramm und Big-Brother-Wahn etc. zu beweisen scheinen.