Damit du dich an mich erinnerst

  • New York: Viking, 1991, Titel: 'Something to remember me by', Seiten: 222, Originalsprache
  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 1993, Seiten: 77, Übersetzt: Leonore Schwarz
  • Bergisch Gladbach: BLT, 2000, Seiten: 204, Bemerkung: enthält außerdem: Ein Diebstahl
Damit du dich an mich erinnerst
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Chicago zur Zeit der Depression. Klirrender Frost und ein aus der Arktis kommender Wind. Auf den Nachhauseweg von einem Botengang, mit dem er sich fünf Dollar verdient hat, gerät Louie, ein braver und zugleich blasierter jüdischer Junge von 17, an ein Flittchen. Allers in ihm vibriert in Erwartung seines ersten amourösen Abenteuers. Doch die Dame ist auf etwas anderes aus. In einem Überraschungscoup bemächtigt sie sich Louies fast neuem Lammfellmantels, seiner Hose und seines Geldes und läßt den Jungen splitterfasernackt auf der kahlen Matratze ihres Zimmers zurück. Ernüchtert, seine Blöße mit einem dünnen Frauenkleid und einem Bettjäckchen kaum bedeckt, begiebt sich Louie auf die erniedrigende Tour, Kleider für sich aufzutreiben. Er zittert vor Kälte und vor Angst vor dem alttestamentarischen Zorn des Vaters, dem Hohn der Geschwister und dem stummen Leiden der sterbenden Mutter. Louie schreibt diese Geschichte am Ende seines Lebens für seinen Sohn auf, den er immer mit seinen tiefschürfenden Gedanken gequält hat – eine Erinnerung an den Vater als Zugabe zum Erbe.

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, Kiepenheuer & Witsch

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