Kleine Schule des Karussellfahrens

Erschienen: Januar 1997

Bibliographische Angaben

  • München; Wien: Hanser, 1997, Seiten: 242, Originalsprache
  • München: Droemer Knaur, 2000, Seiten: 245, Originalsprache
  • München: dtv, 2006, Seiten: 241, Originalsprache
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Was tut ein junger Mensch, dem der Sinn nach großen Taten steht, dessen größte reale Sorge aber ein hohler Zahn ist? Der durch die banale Welt von 1989 flaniert, schöne, jedoch unerreichbare Frauen liebt und von der echten Revolution – der von 1789 – und Aristokraten träumt, denen auf der Guillotine kein Bonmot mehr einfällt? Philipp Worovsky ist ein moderner Taugenichts, der die abgründigen Leere seiner Generation und der Ereignislosigkeit mit Ironie, Phantasie und etlichen »Notlügen« füllt. Als er der unorthodoxen Lila begegnet, die eine Vorliebe für Pflastersteine und klirrende Fensterscheiben hegt, wird er aus dieser Lethargie jedoch aufgerüttelt. Denn Lila erweist sich als Virtuosin in der Kunst, mit diesem ordentlichen, allzu vorgezeichneten Leben einmal gründlich Karussell zu fahren

Kleine Schule des Karussellfahrens

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