Die Murnausche Lücke

  • Wunderhorn
  • Erschienen: Januar 2002
  • Heidelberg: Wunderhorn, 2002, Seiten: 175, Originalsprache
Die Murnausche Lücke
Die Murnausche Lücke
Wertung wird geladen

Der erfolgreiche Mathematiker Murnau, getrieben von Schlaflosigkeit und Neugier an der Lösung des Fermatschen Problems arbeitend, kehrt nach Jahren in Cambridge in seine ostfriesische Heimat zurück und entdeckt das Wirtshaus "Insomnia" am Deich, das nächtens den Schlaflosen der Region Heimstatt und gute Küche bietet ... Virtuos und mit Leichtigkeit erzählt, ist "Die Murnausche Lücke" ein Roman über die Abenteuer des Geistes, den unerträglichen Wachzustand und die Schwierigkeit, nach Hause zu kommen. Während Ende der sechziger Jahre die Revolution vorangetrieben wird, vertreibt der junge Murnau seine nächtliche Schlaflosigkeit durch mathematische Spiele und entdeckt so seine eigentliche Begabung. Bald danach arbeitet er in Cambridge an der Lösung des Fermatschen Problems, immer noch nachts, denn an seiner Schlaflosigkeit hat sich nichts geändert. Als Mittdreißiger in seine ostfriesischen Heimatstadt zurückgekehrt, entdeckt Murnau das Wirtshaus "Insomnia" am Deich. Dort verknüpft sich seine Geschichte mit der der anderen: der Wirtsleute Heiner und Hanna, die nach bewegten Berliner Zeiten dieses Domizil aufgebaut haben; des Schüler Enno, der an seinem mathematischen Genie scheitert; des Anästhesisten und Menschenfreundes Dr. Winter, der eines Tages verschwindet und von dessen geheimem Glück nur Murnau weiß; schließlich mit der der ehemaligen Geigenvirtuosin und jetzigen Kellnerin Katharina, die seine Schlaflosigkeit teilt.

Die Murnausche Lücke

, Wunderhorn

Die Murnausche Lücke

Ähnliche Bücher:

Deine Meinung zu »Die Murnausche Lücke«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
Loading
Loading
Letzte Kommentare:
Loading
Loading

Film & Kino:
The Crown - Staffel 3

Die Queen in ihrer vordergründig repräsentativen Rolle ist eine zeitgeschichtliche Ikone, sodass der Erfolg der seit 2016 bei Netflix laufenden Serie „The Crown“ nicht verwundert. Die dritte Staffel markiert allerdings einen Umbruch: Die Royal Family ist in den 60er-Jahren angekommen und viele Rollen werden neu besetzt, da auch die Blaublüter nicht vor dem Altern gefeit sind. Titel-Motiv: © Des Willie / Netflix

zur Film-Kritik