Palast der Sehnsucht

Erschienen: Januar 1993

Bibliographische Angaben

  • Zürich: Unionsverlag, 1993, Seiten: 625, Übersetzt: Dorias Kilian
  • Zürich: Unionsverlag, 1996, Seiten: 625
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Kamal, der jüngste Sohn des geliebt-gefürchteten Familienpatriarchen Abd al-Gawwad, bekommt die Härten des Erwachsenwerdens deutlich zu spüren: Seine heftige Liebe zur Aristokratentochter Aida bleibt unerwidert und hinterläßt in ihm das Gefühl, bloß eine Figur in einem weiblichen Ränkespiel gewesen zu sein. Und seiner Begeisterung für die nationale Unabhängigkeitsbewegung, seinem Interesse für die Wissenschaft, die ihn an den religiösen Bräuchen zweifeln läßt, begegnet der Vater mit schroffer Ablehnung; er verteufelt Kamal als Ketzer. Entmutigt beginnt er, sich in Weinbuden zu betrinken und durch Bordellgassen zu streifen, während sein Bruder Jasin und der Vater, ohne es voneinander zu wissen, um die Liebe derselben jungen Lautenspielerin buhlen. Aber Zanuba diese betörende, fordernde Frau läßt nicht mit sich spielen. Sie will geheiratet und geachtet werden.

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