Ausweitung der Kampfzone

Erschienen: Januar 1999

Bibliographische Angaben

  • Paris: M. Nadeau, 1994, Titel: 'Extension du domaine de la lutte', Seiten: 1994, Originalsprache
  • Berlin: Wagenbach, 1999, Seiten: 154, Übersetzt: Leopold Federmaier
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000, Seiten: 169, Übersetzt: Leopold Federmaier
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2006, Titel: 'Leopold Federmaier', Seiten: 169

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Ein junger Informatiker seziert mit gnadenlosem Blick die Welt – und erklärt sie zur gefühlsfreien Kampfzone. Im täglichen Kampf um Erfolg und Sexpartner kann er nicht mithalten. Und so ringt er in seiner isolierten Existenz mit der Einsamkeit, (fehlendem) Sex und Machtphantasien.

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Letzte Kommentare:
10.09.2014 09:26:58
BSC

Um es vorwegzunehmen: "Die Ausweitung der Kampfzone" ist ein wichtiges, gutes Buch. Aber ich würde es nicht uneingeschränkt weiterempfehlen. Warum? Nun, zum einen ist die Erzählweise so eindringlich, dass man bereits nach ein paar Seiten die Menschenverachtung und das Gefühl der Einsamkeit des Protagonisten (ein ziemlicher Unsympath übrigens) zu teilen beginnt - nicht unbedingt das, was man ein entspannendes Lesevergnügen nennt. Zum anderen könnten sich gerade zartbesaitete von dem vieldiskutierten Kapitel, das sich der Anstiftung zum Lustmord widmet, abgestoßen fühlen.
Ein wichtiges Buch aber deshalb, weil es sehr schön vor Augen führt, welche Werte in unserer westlichen Gesellschaft (da unterscheiden sich Frankreich und Deutschland nicht wirklich) als erstrebenswert angesehen werden: Geld, Macht, viel Sex als Indikator persönlichen Glückes - nur die entsprechende Zufriedenheit mag sich merkwürdigerweise nicht einstellen.
Ein desillusionierendes Buch, aber wer z.B. Chuck Palahniuk gerne liest, der wird Houellebecq zu schätzen wissen (oder auch umgekehrt...)
Bedrückend: nach der Lektüre durch die Stadt zu gehen und nur Verachtung für die Menschen um einen herum zu empfinden - hielt einen ganzen Nachmittag an und zeugt von dem enormen Eindruck, den das Buch beim Leser hinterlassen kann.