Air mail

Erschienen: Januar 2000

Bibliographische Angaben

  • Berlin: DAAD, 2000, Seiten: 88, Übersetzt: Cornelia C. Walter & Eike Schönfeld
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003, Seiten: 118
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2005, Seiten: 118

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Letzte Kommentare:
29.03.2015 13:27:30
MyandMar

Auf der Suche nach weiteren Büchern meines derzeitigen Favoriten Jeffrey Eugenides stieß ich auf ein kleines Bändchen mit gerade mal 118 Seiten und drei Kurzgeschichten - "Air Mail".

Sie lesen sich alle in gewohnter Eugenides-Manier - flüssig, voller Witz und Wortspiel und gleichzeitig großer Tragik. Und sie haben es - ebenfalls typisch Eugenides - "gewaltig in sich". Seine Worte wirken unheimlich nach. Sie haben enormen Tiefgang und erzeugen einen Nachhall/ein Echo, was einen "umhaut". Tiefensuggestion nennt man das oder philosophischer Tiefgang.

Wie macht dieser Mann das nur?

Jeffrey Eugenides ist nicht dieser typische amerikanische Bestseller-Schriftsteller, auf dessen Schreibweise die Adjektive "flott", zugänglich" oder "vergnüglich und unverkrampft" passen. Sein Stil ist kein intellektueller Verrat am Leser. Er interessiert sich für das Abgründige im Vertrauten genauso wie für das Vertraute im Abgründigen und vermischt dies kunstvoll. Und das lohnt einen genaueren Blick.

Bei diesen drei Erzählungen "Air Mail", "Die Bratenspritze" und "Timesharing" handelt es um eine Reise-, eine Liebes- und eine Vatergeschichte, jedoch keineswegs das gewöhnliche Klischee bedienend. Vielmehr geht es um "Samenspenden" in extremis, Durchfall in extenso und "die angenehme Absurdität Amerikas". In jeder Geschichte wird etwas Neues mit etwas Altem kombiniert und dadurch etwas Neues geschaffen.

Eugenides gelingt der Gebrauch der Worte, um die Einmaligkeit der Empfindungen zu kommunizieren. Dadurch wird sein Erzählen immer zu einer Feier der Einmaligkeit des Individuums.

Unbedingte Kaufempfehlung für all jene, die Eugenides lieben und sich einmal zwischendurch literarisch tiefgründig verzaubern lassen wollen.