Die Schönen und Verdammten

Erschienen: Januar 1998

Bibliographische Angaben

  • New York: Scribner, 1922, Titel: 'The beautiful and damned', Seiten: 449, Originalsprache
  • Zürich: Manesse, 1998, Seiten: 607, Übersetzt: Renate Orth-Guttmann
  • Zürich: Diogenes, 2000, Seiten: 503, Übersetzt: Hans-Christian Oeser
  • Zürich: Diogenes, 2006, Seiten: 599, Übersetzt: Hans-Christian Oeser
  • Zürich: Diogenes, 2007, Seiten: 599, Übersetzt: Hans-Christian Oeser

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Der Roman spielt in Kreisen der New Yorker "high society" in der Zeit kurz vor dem Ersten Weltkrieg. Der Romanheld, Anthony Patch, gelangt nach dem Tod seiner Eltern in die Obhut seines millionenschweren Großvaters, der ihn auf die besten Schulen schickt, jedoch emotional vernachlässigt. Nach seinem Abschluß an der Harvard-Universität und einem Aufenthalt in Rom lernt er Gloria Gilbert, eine umschwärmte, kühle Schönheit, kennen und glaubt, in der Verbindung mit ihr seine langersehnte Bestimmung gefunden zu haben. Das Paar etabliert sich in der eleganten Gesellschaft. Doch Glorias Extravaganzen und Anthonys berufliche Mißerfolge als Schriftsteller treiben die beiden bald an den Rand des Ruins.

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Letzte Kommentare:
04.04.2015 07:11:47
Aoba

"Atemberaubend", wie es auf dem Umschlag des Buches heißt, fand ich das Buch nicht - eher wohl "erstickend". Die ersten 200 Seiten lang war ich maßlos enttäuscht über die Handlungsarmut. Einerseits unterstreicht diese wohl das Lebensgefühl der beschriebenen New Yorker Gesellschaft - der sogenannten „Lost Generation" Anfang des 20. Jahrhunderts - ich bin aber fest davon überzeugt, dass dem Buch etwas Straffung nichtsdestotrotz gut getan hätte. Nach einiger „Einlese-Zeit" wurde das Buch dann doch noch ganz mitreißend - und zwar in die Tiefe. Unendlich deprimiert und deprimierend wirken die beschriebenen Charaktere Anthony und Gloria, die sich auf die Dauer weder leidenschaftlich lieben, noch voneinander lassen können. Die sich zugrunde richten (Partys, Sauf-Exzesse, ungehöriges Benehmen, Verschwendungssucht), nicht wissen, wofür es sich zu leben lohnt, kein Durchhaltevermögen haben und somit die meiste Zeit rein gar nichts tun (im Sinne von arbeiten, erwirken). Die gelähmt hoffnungslosen Träumen erliegen. Die ab und zu dann doch so etwas wie einen Versuch starten, "etwas zu tun", ihr Schicksal in die Hand zu nehmen, was aber nie von durchschlagendem Erfolg gekrönt ist. Alles in allem handelt es um ein sehr entmutigendes Buch mit den wenig aufbauenden, immer wieder aufgegriffenen Themen Sinnentleerung, Selbstbetrug, Selbstzerstörung und Entfremdung.

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