Selbstporträt mit Turban

Erschienen: Januar 1995

Bibliographische Angaben

  • Amsterdam: De Bezige Bij, 1961, Titel: 'Zelfportret met tulband', Originalsprache, Bemerkung: im Sammelband: Voer vor psychologen
  • München; Wien: Hanser, 1995, Seiten: 190, Übersetzt: Ira Wilhelm
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1997, Seiten: 190, Übersetzt: Ira Wilhelm

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Indem er von sich selbst erzählt, hat Harry Mulisch den Entwicklungsroman eines Kindes, eines Heranwachsenden, eines jungen Mannes geschrieben. Er legt damit Rechenschaft ab von unserem Jahrhundert und von seinem eigenen Werdegang zugleich. Eine Geschichte aus Momentaufnahmen, die jener unabschließbaren Reihe von Selbstbildnissen gleichen, mit denen ein Rembrandt sich lebenslang vor dem Spiegel befragte - denn der interessanteste Roman ist doch immer das eigene Leben.

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Letzte Kommentare:
18.11.2012 15:46:09
GinaBe

Ein sehr persönliches Buch ist Harry Mulisch da gelungen. Es gewährt, ohne voyeuristisch zu sein, einen begleitenden Blick, ein offenes Ohr in die Seelenzustände eines heranwachsenden und bietet Parallelen zu anderen Büchern an, in denen schon manchmal etwas von dem aufleuchtet, was Harry Mulisch hier in seinem Selbstprortrait beschreibt: der Entwicklungsroman beinhaltet philosophische und psychologische Thesen an, die er sich aus dem Leben heraus direkt erarbeitet hat.
Mich hat es beeindruckt, wie offen und sich selbst gegenüber schonungslos dieses Autobiograpie ausgefallen ist, wie zersplittert und fragmentarisch manche Episoden geschildert werden können, ohne dadurch benachteiligt zu wirken.

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