Das Attentat

Erschienen: Januar 1986

Bibliographische Angaben

  • Amsterdam: De Bezige Bij, 1982, Titel: 'De aanslag', Seiten: 256, Originalsprache
  • München; Wien: Hanser, 1986, Seiten: 242, Übersetzt: Annelen Habers
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1989, Seiten: 189, Übersetzt: Annelen Habers
  • München: Süddeutsche Zeitung, 2004, Seiten: 205, Übersetzt: Annelen Habers
  • Düsseldorf: Patmos, 2007, Seiten: 5, Übersetzt: Burghart Klaußner

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

0 x 91-100
0 x 81-90
1 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:74
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":1,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":0}

Der Roman rollt die Lebensgeschichte des zwölfjährigen Antons auf, der als Einziger seiner Familie die deutsche Besatzung Hollands überlebt hat.

Deine Meinung zu »Das Attentat«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
26.09.2013 12:53:15
Stefan Iserhot-Hanke

Harry Mulisch hat mit dem "Attentat" natürlich ein inhaltlich höchst relevantes Werk verfasst. Das muss am Anfang dringend vorweggeschickt werden. Es stellt die großen Fragen nach Schuld und Sühne, nach den Ursachen und Wirkungen menschlicher Taten. Es seziert die Chronologie, die Kausalität und die Verwicklungen zwischen politischen und privaten Lebensereignissen. Es wirft den Blick in die gequälte, zerrissene Seele eines Menschen, welcher am Ende erkennen muss: das Schicksal ist relativ. Die auf unsere Biografie wirkenden Kräfte sind bisweilen irrational, scheinbar zufällig und grotesk. Das Individuum ist frei, verstrickt und ausgeliefert zugleich. Damit ist das Werk bestens als Schullektüre für die Oberstufe geeignet. Eine wunderbare Basis für Klassenarbeiten und Referate zu diesem Thema. Aber genau hier liegt leider auch seine Schwäche. Der Text ist sprachlich und stilistisch wenig innovativ, ja beinahe hausbacken geraten. Die Bilder, Metaphern und Allegorien sind häufig merkwürdig uninspiriert. Der episodenhafte Aufbau ist ein wenig statisch und absehbar. Somit bleiben dem Leser die Geschichte und die Protagonisten des Romans letztlich fremd und konturlos. Das ist schade bei diesem - wie schon gesagt - sehr relevanten Thema. Ein wenig mehr Mut zur Überwindung literarischer Konventionen, hätte dem Buch gutgetan. Das Leid und die abgründigen Seelenzustände der beschriebenen Personen hätten sich mir als Leser intensiver vermittelt. So aber griff es mich beim Lesen nicht wirklich an. Vieles blieb in seiner Oberstufen-Kompatibilität an der Oberfläche. Ein gutes Schulbuch eben.

19.06.2012 18:07:08
Miriam

Ich mag das Buch wirklich SEHR gerne. Die Geschichte geht einem zu Herzen und lässt einen sogar etwas zu der Zeit damals lernen.
Allerding, und damit auch mein einziger negativer Punkt, ist, dass mir das Buch manchmal zu 'distanziert' ist. Was ich damit meine ist, dass öfters Antons Gedanken geäußert werden könnten oder zum Beispiel einfach mal Jahrfe überspürungen werden und er, ehe man sich versieht, studiert.
Sonst ein SUPER BUCH!

Film & Kino:
The Crown - Staffel 3

Die Queen in ihrer vordergründig repräsentativen Rolle ist eine zeitgeschichtliche Ikone, sodass der Erfolg der seit 2016 bei Netflix laufenden Serie „The Crown“ nicht verwundert. Die dritte Staffel markiert allerdings einen Umbruch: Die Royal Family ist in den 60er-Jahren angekommen und viele Rollen werden neu besetzt, da auch die Blaublüter nicht vor dem Altern gefeit sind. Titel-Motiv: © Des Willie / Netflix

zur Film-Kritik