Das Glasperlenspiel

Erschienen: Januar 1943

Bibliographische Angaben

  • Zürich: Fretz & Wasmuth, 1943, Seiten: 451, Originalsprache, Bemerkung: 2 Bände
  • Berlin; Weimar: Aufbau, 1987, Seiten: 271, Originalsprache, Bemerkung: 2 Bände
  • Frankfurt am Main: Fischer, 1967, Seiten: 445, Originalsprache
  • Berlin; Weimar: Aufbau, 1977, Seiten: 611, Originalsprache, Bemerkung: Ausgabe für die sozialistischen Länder
  • Frankfurt am Main: Fischer, 1999, Seiten: 631, Originalsprache
  • Berlin: Suhrkamp, 1946, Seiten: 407, Originalsprache, Bemerkung: 2 Bände
  • Berlin: Suhrkamp, 1951, Seiten: 769, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1972, Seiten: 612, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1983, Seiten: 615, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1995, Seiten: 615, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1996, Seiten: 605, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, Seiten: 515, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002, Seiten: 570, Originalsprache

Leser-Wertung

-
Zum Bewerten, einfach Säule klicken.
1 50 100

Zum Bewerten, einfach Säule klicken.

Bitte bestätige - als Deine Wertung.

Gebe bitte nur eine Bewertung pro Buch ab, um die Ergebnisse nicht zu verfälschen. Danke!

1 x 91-100
0 x 81-90
0 x 71-80
0 x 61-70
0 x 51-60
0 x 41-50
0 x 31-40
0 x 21-30
0 x 11-20
0 x 1-10
B:100
V:0
W:{"1":0,"2":0,"3":0,"4":0,"5":0,"6":0,"7":0,"8":0,"9":0,"10":0,"11":0,"12":0,"13":0,"14":0,"15":0,"16":0,"17":0,"18":0,"19":0,"20":0,"21":0,"22":0,"23":0,"24":0,"25":0,"26":0,"27":0,"28":0,"29":0,"30":0,"31":0,"32":0,"33":0,"34":0,"35":0,"36":0,"37":0,"38":0,"39":0,"40":0,"41":0,"42":0,"43":0,"44":0,"45":0,"46":0,"47":0,"48":0,"49":0,"50":0,"51":0,"52":0,"53":0,"54":0,"55":0,"56":0,"57":0,"58":0,"59":0,"60":0,"61":0,"62":0,"63":0,"64":0,"65":0,"66":0,"67":0,"68":0,"69":0,"70":0,"71":0,"72":0,"73":0,"74":0,"75":0,"76":0,"77":0,"78":0,"79":0,"80":0,"81":0,"82":0,"83":0,"84":0,"85":0,"86":0,"87":0,"88":0,"89":0,"90":0,"91":0,"92":0,"93":0,"94":0,"95":0,"96":0,"97":0,"98":0,"99":0,"100":1}

Josef Knecht steigt in der Ordensprovinz Kastalien zum Magister Ludi auf, dem höchsten Priester des sakralen Glasperlenspiels. Der Orden idealisiert die vollkommene Selbstaufgabe des Einzelnen für den Dienst an der Gemeinschaft. Doch bald schon stößt Knecht an die Grenzen seiner dienenden Selbstverwirklichung und bricht auf.

Deine Meinung zu »Das Glasperlenspiel«

Hier kannst Du einen Kommentar zu diesem Buch schreiben. Wir freuen uns auf Deine Meinungen. Ein fairer, respektvoller Umgang sollte selbstverständlich sein. Danke!

Letzte Kommentare:
02.08.2015 07:39:35
margarita

Geboren aus dem Chaos der Nachkriegszeit ist das Buch ein Manifest der Sehnsucht nach Ordnung, Weisheit und dem reinen, humanistischen Streben nach Höherem, personifiziert durch Josef Knecht, dem sagenumwobenen Glasperlenspielmeister.

Aber auch wenn ich nicht zur Nachkriegsgeneration gehöre sehne ich mich im beruflichen Kampf um die Karriere, im täglichen Wettebewerb der Supermütter und im Druck der täglichen Anforderungen immer wieder nach einem Leben, welches sich nur den reinen höheren Dingen widmet.

Ich bezweifle, dass ich in Wahrheit die Geduld, Muse und Kraft hätte, diesem Höheren stetig nachzustreben. Aber eine Pause aus der Hektik tut einfach immer gut - mich mit diesem langsamen und wenige aufregenden Buch treiben zu lassen, zusammen mit Josef Knecht langsam die "Stufen" zu durchschreiten, meine eigenen Gedanken fließen zu lassen und mich an manchen Punkten auch wiederzuerkennen ist eine der gelungenen Pausen aus dem Alltag.

27.02.2015 18:23:32
Alltagsirrsinn

Was ist das Glasperlenspiel? Wenn man das nur in Worte fassen könnte. Vielleicht ist es die Kunst alle Künste und Wissenschaften kunstvoll zu vereinen, zu kombinieren und beherrschen zu können. Warum ist das Glasperlenspiel? Um zu zeigen, dass nicht alle Menschen gleich sind, sondern die Glasperlenspieler bessere Menschen sind. Und selbst bei ihnen gibt es eine Hackordnung. Warum bricht ein Glasperlenspielmeister aus? Weil er in seinem Dasein erfahren hat, dass das Spiel gar nicht das wirkliche Leben ist. Er hat sich auf die Suche gemacht. Auf die Suche nach dem wahren Leben. Dem wahren Sinn. Er bekommt nicht immer Antworten, aber er entwickelt sich durch Erfahrungen stetig. Das Glasperlenspiel" ist das wahrste Meisterwerk von Hesse. Es beinhaltet eine wunderschöne und absolut stimmige Lebensphilosophie. Auch wenn die Geschichte in Form eines dicken Wälzers in Erscheinung tritt - man mag ihn kaum aus der Hand legen. So sehr fesselt einen die Geschichte. Und vor allem: Beim Lesen wird es still um einen herum. Das ist immer ein Zeichen dafür, dass einem das bedruckte Papier etwas Wichtiges zu sagen hat.