Peter Camenzind

Erschienen: Januar 1904

Bibliographische Angaben

  • Berlin: Suhrkamp, 1950, Seiten: 219, Originalsprache
  • Berlin: Aufbau, 1963, Seiten: 166, Originalsprache
  • München; Zürich: Droemer Knaur, 1964, Seiten: 165, Originalsprache
  • Zürich: Fretz & Wasmuth, 1948, Seiten: 221, Originalsprache
  • Berlin: Fischer, 1904, Seiten: 222, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1974, Seiten: 149, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 1982, Seiten: 149, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2001, Seiten: 211, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2002, Seiten: 161, Originalsprache
  • Frankfurt am Main: Suhrkamp, 2007, Seiten: 161, Originalsprache

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Camenzind, ein etwas schwermütiger, einzelgängerischer Junge aus den Schweizer Alpen, zieht nach dem Tod seiner Mutter in die Welt hinaus. Er studiert, dichtet, erlebt einige unerfüllte Liebesschwärmereien und tragische Freundschaften. Immer wieder zeigt sich, dass Camenzind, ein ausgesprochener Naturbursche, bei den Menschen die Naturverbundenheit und die Menschlichkeit vermisst. Sehr schön beschrieben ist die liebevolle Freundschaft zu dem gelähmten Bonni, den Camenzind intensiv pflegt - bis auch er stirbt. Camenzind ist enttäuscht von der Oberflächlichkeit der Welt, unter anderem ruft der Dichter aus "Ich wollte erreichen, dass ihr euch schämt, von ausländischen Kriegen, von Mode, Klatsch, Literatur und Künsten mehr zu wissen als vom Frühling" oder auch ganz schlicht "Ein Dichter versteht die Natur und hat sie lieb". In den Vorgängen der Natur sieht er das wahre Leben.

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