A long way down

Erschienen: Januar 2005

Bibliographische Angaben

  • Köln: Kiepenheuer & Witsch, 2005, Seiten: 341, Übersetzt: Clara Drechsler & Harald Hellmann
  • München: Knaur, 2006, Seiten: 388, Übersetzt: Clara Drechsler & Harald Hellmann

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Man kann sich einfach nicht in Ruhe umbringen, wenn andere dabei zusehen. Und so kommt es, dass die vier Lebensmüden, die sich Silvester auf dem Dach eines Hochhauses begegnen, nicht springen, sondern sich gegenseitig ihre Geschichten erzählen: die Hausfrau Maureen, der Talkmaster Martin, das Mädchen Jess und der Musiker JJ. Die vier verabreden, mit dem finalen Sprung zu warten. So findet eine Gruppe von Menschen zueinander, die unterschiedlicher nicht sein könnten – und die einander doch auf wundersame Weise zu helfen wissen.

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Letzte Kommentare:
31.12.2014 19:06:55
acmy

Um es vorwegzunehmen, ich habe A Long Way Down gerne und schnell gelesen. Auch wenn es um ein eher ernstes Thema geht, und auch die Verzweiflung deutlich wird, ist es doch eine Komödie. Aber am verlockendsten an diesem Buch ist eigentlich noch die Grundidee: 4 Leute treffen sich in der Silvesternacht auf dem Dach eines Londoner Hochhauses, .. (s.o.) Interessant ist auch die Schreibweise, denn es wird nicht aus einer Perspektive erzählt, sondern alle 4 erzählen die Ereignisse in kurzen Abschnitten aus ihrer Sicht, in ihrer eigenen Sprache. Letztlich bleibt aber oft die Sympathie auf der Strecke, ich bin mit keinem so richtig warm geworden, vielleicht war der ständige Wechsel daran schuld, vielleicht aber auch, da die Figuren eher ihre menschlichen Schwächen offenbaren als ihre Stärken und ehrlich gesagt, wenn mir mittendrin jemand das Buch weggenommen hätte, hätte ich nichts vermisst. Vielleicht auch, weil das Ende eher vorhersehbar ist.

Selbstmord wird durch diese Komödie nicht verlacht, aber neue Erkenntnisse bietet sie auch nicht.