Das Vorbild

  • Hamburg: Hoffmann & Campe, 1973, Seiten: 526, Originalsprache
  • München: dtv, 1979, Seiten: 344, Originalsprache
  • München: dtv, 2006, Seiten: 492, Originalsprache
Das Vorbild
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Drei Pädagogen - ein pensionierter Rektor, eine intellektuelle Lektorin und ein fortschrittlicher Studienrat - treffen sich in Hamburg, um im Auftrag eines Arbeitskreises der Kultusministerkonferenz für die Bundesrepublik ein neues repräsentatives Lesebuch zusammenzustellen. Uber die beiden ersten Teile können sie sich mühelos einigen. Das dritte Kapitel, Lebensbilder-Vorbilder, bringt jedoch unerwartete und kaum zu bewältigende Schwierigkeiten mit sich. Auf unsicherem Boden treten die drei Kollegen vor und zurück, richtend, wertend und urteilend. Zu dem Dilemma ihrer anfechtbaren Vorbilder kommen ihre eigenen Probleme. Schon sieht es so aus, als könnte man bei der Suche nach dem Vorbild zu keiner Einigung gelangen, da wird ein Name in die Debatte geworfen: Lucy Beerbaum, eine berühmte Biologin - allerdings nicht unumstritten, denn sie setzte ihrem Leben ein vorzeitiges Ende. Die kaum lösbare Aufgabe scheint gelöst - da verweigert der Verleger die Annahme. Was sollen junge Leute mit einem Vorbild, das ausschließlich leidet, mitleidet? Ein Fiasko also am Ende: alle geben auf.

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