Bücher nach Regionen
Top 1 – 10
Katz und Maus von
Aus der Rückschau des Jahres 1959 erzählt Pilenz vom bewunderten und verachteten Klassenkameraden Mahlke im Danzig der Kriegszeit, den sein übergroßer Adamsapfel zum Außenseiter macht. Mahlke führt einen verzweifelten Kampf um seine Integration, um die Schließung des existentiellen Risses zwischen »Katz« und »Maus«, und wird doch im Sieg endgültig scheitern. Auch das Ritterkreuz, von dem er sich – Perversion der Zeit gemäß – Erlösung durch Bedeckung seiner Blöße erhofft, verhilft ihm nicht zum Frieden mit der Welt. [...]
direkt zum Buch Günter Grass: Katz und Maus
Die Schrecken des Eises und der Finsternis von
Im Zentrum dieses faszinierend vielschichtigen Abenteuerromans steht der authentische Bericht über das Schicksal einer österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition im Jahre 1873. Dieser ist kunstvoll verknüpft mit der fiktiven Geschichte eines jungen Mannes, der ein brennendes Interesse für die Hinterlassenschaft dieser Expedition gefaßt hat und schließlich aufbricht, sie in Wirklichkeit nachzuvollziehen: er verliert sich in den Eislandschaften Spitzbergens. [...]
direkt zum Buch Christoph Ransmayr: Die Schrecken des Eises und der Finsternis
Der Weg nach Surabaya von
Aus der großen Zahl seiner journalistischen Arbeiten hat Ransmayr jetzt die wichtigsten Stücke ausgewählt und mit sechs Beispielen kleiner Prosa zur vorliegenden Sammlung zusammengefaßt. Der Weg nach Surabaya zeichnet damit auch eine schriftstellerische Entwicklungsgeschichte nach, den Aufbruch eines großen Autors. Ob Ransmayr in seinen Reportagen vom Bau der Staumauern von Kaprun erzählt, von Häftlingskolonnen und Zwangsarbeit inmitten österreichischer Idyllen, von einer Wallfahrt zur letzten Kaiserin Europas und dem mühsamen Leben auf den Halligen des Nordfriesischen Wattenmeeres - oder ob er den Leser seiner kleinen Prosa in das Labyrinth von Knossos versetzt, auf die Ladefläche eines Lastwagen in Ostjava oder in die erloschene Pracht der indischen Ruinenstadt Fatehpur: stets verbindet er die scheinbare Leichtigkeit seines Erzählens nur einem wachen Blick für die Gegenwart und einer seltenen sprachlichen Perfektion. [...]
direkt zum Buch Christoph Ransmayr: Der Weg nach Surabaya
Die Tennisparty von
Es sollte ein amüsantes Wochenende werden, mit netten Freunden, gutem Essen, reichlich Alkohol und einem kleinen Tennisturnier. Aber als sich die vier Paare auf der Terrasse des luxuriösen Landhauses treffen, wird schnell klar, daß unter der breiten Oberfläche alte Konflikte schlummern und aufzubrechen drohen. [...]
direkt zum Buch Madeleine Wickham: Die Tennisparty
Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah von
Ein Mann trifft auf seine Traumfrau und lässt sie fahrlässig ziehen. Ein anderer fühlt sich wegen eines Lötkolbens nicht mehr wohl zu Hause. Eine Japanerin sucht für ihren Mann in Hamburg eine Lederhose aus, bis sie bemerkt, dass sie ihren Mann die ganze Zeit hasste. Zwei Geschwister teilen sich seit Jahren eine Wohnung. Beide empfinden das Arrangement als zufriedenstellend. Doch dann verliebt sich die Schwester. Ein junger Mann wird von einer Frau gerufen, die ihn die Schränke im Jugendzimmer ihrer Tochter öffnen lässt. Und eine Hausfrau sitzt ohne bestimmtes Ziel im Garten und trifft dabei auf ein grünes Monster, das jeden ihrer Gedanken lesen kann. [...]
direkt zum Buch Haruki Murakami: Wie ich eines schönen Morgens im April das 100%ige Mädchen sah
Frosch rettet Tokyo von
Ein Bankangestellter bekommt in seiner Wohnung Besuch von einem Riesenfrosch, der Tokyo vor der Zerstörung durch einen Wurm retten will; eine Wahrsagerin sieht tief in die hasserfüllte Seele einer Ärztin, die nach einem Kongress in Bangkok zu sich finden will – nachdem ein Mann ihre Lebenshoffnungen zerstört hat; am zwanzigsten Geburtstag arbeitet sie wie jeden Freitag Abend als Kellnerin, an diesem Abend aber beschert ihr der Zufall die Erfüllung eines geheimnisvollen Wunsches. [...]
direkt zum Buch Haruki Murakami: Frosch rettet Tokyo
Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede von
Zwei Leidenschaften bestimmen Haruki Murakamis Leben: Schreiben und Laufen. Eines verbindet beide Tätigkeiten – ihre Intensität. Für Haruki Murakami bedeutet das Laufen ein zweites Leben, in dem er sich Kraft, Inspiration, vor allem aber die Zähigkeit zum Schreiben holt. Der Einfall und Entschluss, Romanautor zu werden, kam ihm beim Sport. Das Sitzen am Schreibtisch gleicht er durch Laufen aus. Nach langsamen ersten Schritten hat er sich in den vergangenen dreißig Jahren professionalisiert: Längst sind zu den jährlichen Marathons auch Triathlon und Ultralanglauf von 100 Kilometern hinzugekommen. [...]
direkt zum Buch Haruki Murakami: Wovon ich rede, wenn ich vom Laufen rede
Nachtflamme von
Seit dem schicksalhaften Tag am Pagan Stone, als Fox, Caleb und Gage Blutsbrüder geworden sind, wird die kleine Stadt Hawkins Hollow alle sieben Jahre sieben Tage lang von mysteriösen Ereignissen heimgesucht. Wieder naht die Zeit und die Freunde sammeln ihre Kräfte gegen die Dunkelheit. Denn seit damals kann Fox O’Dell die Gedanken anderer Menschen wahrnehmen. Seit Layla Darnell in der Stadt lebt spürt Fox, dass ihre Liebe dem Schrecken Einhalt gebieten kann. Doch Layla zögert, denn sie weiß: Wenn sie sich einmal öffnet, wird sie schutzlos einem Verlangen ausgeliefert sein, das die Liebenden zerstören kann … [...]
direkt zum Buch Nora Roberts: Nachtflamme
Das rote Gras von
Saphir Lazuli lebt mit Folavril zusammen, der Ingenieur Wolf mit Lil, dem Hund Senator und seinem Ouapiti. Die Welt um sie herum ist ziemlich provisorisch: Häuserwände schwanken, Schnapsflaschen verdampfen, Bürgermeister und ganze Blaskapellen lösen sich in Nichts auf. Das Gras ist rot. Die Liebe ist kompliziert, denn immer sind störende Gäste dabei. Zur Orientierung gibt es eine Bewußtseins-Rakete, mit der man auf Behördenkorridore und auf grüne Wiesen gelangen kann. Dort wird vom lieben Gott oder einem Schuldirektor die Welt wieder geradegebogen - bevor sie am Ende ganz aus den Fugen gerät. [...]
direkt zum Buch Boris Vian: Das rote Gras
Die Stadt der Blinden von
Eine Ampel in einer namenlosen Stadt springt auf Grün. Ein Auto bleibt dennoch stehen. Der Fahrer ist urplötzlich erblindet. Den freundlichen Helfer, der den Erblindeten nach Hause bringt und sich anschließend dessen Autos bemächtigt, ereilt das gleiche Schicksal. Wie eine Epidemie greift die Blindheit um sich. Der Staat reagiert brutal. Die Erblindeten werden in einem leerstehenden Irrenhaus interniert, wo sie sich selbst überlassen werden. Doch es gibt eine Sehende unter ihnen, die die Krankheit nur vorgetäuscht hat, um bei ihrem Mann zu bleiben. Mit ihrer Hilfe könnte der Ausbruch gelingen ... «Ein brillanter Roman» («Neue Zürcher Zeitung») des Literatur-Nobelpreisträgers 1998 [...]
direkt zum Buch José Saramago: Die Stadt der Blinden










