Teen spirit von Virginie Despentes

Buchvorstellung

Teen spirit von Virginie Despentes

Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel Teen spirit, deutsche Ausgabe erstmals 2003 bei Rowohlt.

Bibliographische Angaben

  • Paris: Grasset, 2002 unter dem Titel Teen spirit.221 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2003.Übersetzt von Kerstin Krolak.ISBN: 3-499-23406-8.157 Seiten.

'Teen spirit' ist erschienen alsals HC nicht erhältlicherschienen als TBals CD nicht erhältlich

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In Kürze:

Früher war Bruno ein Punk, doch das ist lange her. Den Weg ins bürgerliche Leben hat der verhinderte Schriftsteller allerdings immer noch nicht gefunden. Eigentlich hat Bruno seit zwei Jahren nicht einmal seine Wohnung verlassen. Die Welt da draußen ist ihm einfach zu spießig und zu kompliziert. Da steht eines Tages Alice vor seiner Tür, mit der er vor Ewigkeiten eine Affäre hatte, und sie lässt eine Bombe hochgehen: Bruno hat eine Tochter, von deren Existenz er bis dato nichts wusste. Diese Tochter möchte ihn kennenlernen. Bruno ist schockiert, kämpft mit Fluchtreflexen, doch dann regt sich ein unbekanntes Gefühl in ihm: Verantwortung. Dass der Weg zum Vaterglück steinig ist, merkt er allerdings sehr schnell, als er seine kleine Prinzessin näher kennenlernt. Nancy ist zwar erst dreizehn, aber sie hat schon eine reichlich große Klappe. Und diese Schlampentänze, die sie den Britney-Spears-Videos abgeschaut hat …ist sie dafür nicht noch viel zu klein?

Ihre Meinung zu »Virginie Despentes: Teen spirit«

Kemushi zu »Virginie Despentes: Teen spirit«25.07.2014
Ich habe bisher alles verschlungen, was von Virginie Despentes auf dem deutschen Markt erschienen ist, von "Wölfe fangen" über "Die Unberührte" zu "Pauline und Claudine" und so hat es mich dann doch ein wenig überrascht, dass mich dieses Buch stellenweise zum Schmunzeln und einige Male sogar zum Lachen gebracht hat. Immerhin war ich von dieser Autorin desillusionierte, deprimierende Kost gewöhnt und ich hatte mehr davon erwartet. Und trotzdem kann ich nicht sagen, dass ich von "Teen Spirit" enttäuscht bin.
Die Handlung des Buches klingt erstmals recht klischeehaft: Ein abgehalftertet Ex-Punk erfährt von einer Frau, die er seit über 10 Jahren nicht mehr gesehen hat, dass er Vater ist. Von einem Mädchen. Und das möchte ihn kennenlernen. Und natürlich ist das alles leichter gesagt als getan ...
Wie schon oben erwähnt, ist dieses Buch nicht ganz das, was man von Despentes gewöhnt ist. Das soll aber nicht heißen, dass sie ihren Biß verloren hat. Im Gegenteil: Sex, Drogen, Depression - all diese Dinge finden sich auch in diesem Buch. Nur dass die Erzählung selbst eben absolut nicht deprimierend ist. Alles in allem ist "Teen Spirit" regelrecht lebensbejahend! Eine Überraschung eben. Ich persönlich bin schon gespannt, was als nächstes kommt.
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