Robert Musil

Robert Musil, am 6. November 1880 in Klagenfurt geboren, stammte aus einer altösterreichischen Familie von Beamten, Ingenieuren und Offizieren. Er studierte an der technischen Militärakademie in Wien, brach seine Militärsausbildung ab und wurde Maschinenbauingenieur. Von 1903 bis 1908 studierte er in Berlin Philosophie, Psychologie, Mathematik und Physik; in seiner Dissertation setzte er sich mit dem Physiker und Philosophen Ernst Mach auseinander. Er arbeitete als Bibliothekar und Redakteur der »Neuen Rundschau«, bis er im 1. Weltkrieg als Landsturmhauptmann diente und die »Soldatenzeitung« herausgab. Zwischen 1918 und 1922 lebte er als Beamter in Wien, danach als freier Schriftsteller, Theaterkritiker und Essayist in Wien und Berlin. Nach Österreichs Anschluss an das nationalsozialistische Deutschland emigrierte Musil nach Zürich. Die letzten Lebensjahre verbrachte er fast mittellos in Genf, wo er am 15. April 1942 starb.

Werke von Robert Musil:

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