Pavel Kohout

Pavel Kohout, am 20. Juli 1928 in Prag geboren, studierte Philosophie und arbeitete als Journalist. Zwischen 1949 und 1953 war er Sekretär des Kulturattachés in Moskau. Als einer der Wortführer des »Prager Frühlings« wurde er 1969 aus der Kommunistischen Partei ausgeschlossen. Gemeinsam mit Václav Havel verfasste er 1977 das Gründungsdokument der »Charta 77«. 1979 wurde er ausgebürgert und lebte danach in Wien; 1980 erlangte er die österreichische Staatsbürgerschaft. Seit 1989 kann er auch wieder in Tschechien publizieren und lebt nun abwechselnd in Wien und Prag.

Romane und Erzählungen von Pavel Kohout:

  • (1950) Dreizehn rote Rosen
    O černém a bílém
  • (1969) Aus dem Tagebuch eines Konterrevolutionärs
    Z deníku kontrarevolucionáře aneb Životy od tanku k tanku
  • (1970) Weissbuch in Sachen Adam Juráček, Professor für Leibeserziehung und Zeichnen an der Pädagogischen Lehranstalt in K. kontra Sir Isaac Newton, Professor für Physik an der Universität Cambridge / Pavel Kohout. Nach zeitgenöss. Unterlagen rekonstruiert u. mit höchst interessanten Dokumenten ergänzt
    Bílá kniha o kauze Adam Juráček, profesor tělocviku a kreslení na Pedagogické škole v K., kontra Sir Isaac Newton, profesor fyziky na univerzitě v Cambridge – podle dobových materiálů rekonstruoval a nejzajímavějšími dokumenty doplnil P. K.
  • (1970) Die Henkerin
    Katyně
  • (1982) Die Einfälle der heiligen Klara
    Nápady svaté Kláry
  • (1987) Wo der Hund begraben liegt
    Kde je zakopán pes
  • (1989) Tanz- und Liebesstunde. Deutsche Romanze
    Hodina tance a lásky
  • (1991) Ende der großen Ferien
    Konec velkých prázdnin
  • (1992) Ich schneie
    Sněžím
  • (1994) Klaun
  • (1995) Sternstunde der Mörder
    Hvězdná hodina vrahů
  • (1991) Pat aneb Hra kralů
  • (1999) Meine Frau und ihr Mann. Eine Beichte
    Ten žena a ta muž
  • (2000) Die lange Welle hinterm Kiel
    Ta dlouhá vlna za kýlem
  • (2008) Die Schlinge
    Smyčka
  • (2008) O ničem a o všem
  • (2009) Der Fremde und die schöne Frau
    Cizinec a Krásná paní