Irvine Welsh 

Über das Geburtsjahr des Schotten Irvine Welsh gibt es widersprüchliche Angaben – jedenfalls wurde er an einem 27. September, entweder 1958 oder 1961, im Edinburgher Stadtteil Leith geboren, wo er auch aufwuchs.

Mit 16 verließ er die Schule, absolvierte eine Ausbildung als Elektriker und arbeitetet danach als Fernsehtechniker. 1978 zog er nach London und spielte in der dortigen Punkszene in diversen Bands. Nach einer Reihe von Verhaftungen wegen geringfügiger Delikte und einer Bewährungsstrafe kehrte er sich von der Szene ab. Fortan arbeitete er für die Stadtverwaltung und studierte nebenbei Informatik. Während des Baumbooms der 80er-Jahre renovierte er heruntergekommene Wohnungen und verkaufte sie weiter.

Ende der 80er-Jahre kehrte er nach Edinburgh zurück. Während er für die städtische Immobilienverwaltung arbeitete, absolvierte er ein MBA-Studium an der Heriot Watt University.

Ab 1991 veröffentlichte er regelmäßig Kurzgeschichten in schottischen Zeitschriften und Magazinen, auch Teile seines späteren Romandebüts Trainspotting, das von der Kritik zwar kontrovers aufgenommen wurde, mit dem er aber rasch berühmt wurde. Trainspotting wurde für die Bühne adaptiert und von Danny Boyle mit riesigem Erfolg verfilmt.

Auch das weitere literarische Schaffen von Welsh, das mittlerweile mehrere Romane, zahlreiche Kurzgeschichten, Novellen und Drehbücher umfasst, wurde stets kontrovers diskutiert. Trotzdem gilt er als einer der wichtigsten britischen Autoren der Gegenwart.

Nach Aufenthalten in den USA, London und Amsterdam lebt Welsh, der auch als DJ und Filmproduzent tätig ist, zur Zeit in Dublin/Irland und schreibt an einem Prequel zu Trainspotting unter dem Titel Skagboys.

Romane und Erzählungen von Irvine Welsh: