Ernest Hemingway

Ernest Hemingway wurde am 21. Juli 1899 als Sohn eines Arztes in Oak Park/Illinois geboren. Er verließ mit 17 Jahren vorzeitig die High School und wurde Reporter bei einer Lokalzeitung in Kansas City. 1921 lernte er in Chicago den Dichter Sherwood Anderson kennen, der sein literarischer Lehrmeister wurde.

Im ersten Weltkrieg, an dem er als Sanitäter in einer italienischen Freiwilligen-Einheit teilnahm, wurde er verwundet und verbrachte einige Zeit in Krankenhäusern.

Nachdem er in den 1920er Jahren überwiegend in Paris, später in Florida und auf Kuba lebte, nahm er auf Seiten der Republikaner am Spanischen Bürgerkrieg teil. Kriegsberichterstatter im Zweiten Weltkrieg. Seine Reportagen, Kurzgeschichten und Romane verarbeiten meist eigene Erfahrungen und Ereignisse seiner Zeit. Von einem maskulinen Standpunkt aus sucht er Bewährung in der Konfrontation mit Formen der Gewalt und des Todes. Die nüchterne, emotionslose Sprache besitzt eine durch Symbole und Metaphern erkennbare Tiefendimension. 1954 erhielt er den Nobelpreis für Literatur.

Ernest Hemingway war dreimal verheiratet und hatte drei Söhne; nach schwerer Krankheit am nahm er sich 2. Juli 1961 das Leben.

Romane und Erzählungen von Ernest Hemingway: