Adolf Muschg

geboren 1934 in Zürich, war u. a. von 1970–1999 Professor für deutsche Sprache und Literatur an der ETH Zürich und von 2003–2006 Präsident der Akademie der Künste in Berlin. 
Sein umfangreiches Werk, darunter die Romane »Im Sommer des Hasen« (1965), »Albissers Grund« (1974), »Das Licht und der Schlüssel« (1984), »Der Rote Ritter«(1993), »Sutters Glück« (2001), »Eikan, du bist spät« (2005) und »Kinderhoch- zeit« (2008), wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet, u. a. mit dem Hermann-Hesse-Preis, dem Georg-Büchner-Preis und dem Grimmelshausen-Preis.
Unter dem Titel »Wenn es ein Glück ist« erschienen 2008 seine Liebesgeschichten aus vier Jahrzehnten. Seine essayistischen Werke beschäftigen sich u. a. mit »Literatur als Therapie?«, Gottfried Keller, Goethe und Japan. 2005 erschienen im Verlag C.H.Beck Muschgs Reden »Was ist europäisch?«.